Best Practice: „Collaboration International“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus

Vortrag auf dem Tag der Lehre 2016 an der TU Berlin am 05.10.2016 von Christian Steinert (Brandenburgische Technische Universität Cottbus / E-Learning Team)

Die Grenzen digitaler Lehre in der akademischen Aus- und Weiterbildung sind heute, zu Zeiten von MOOCs, nicht mehr ausschließlich an der eigenen Hochschule festzulegen. An der BTU Cottbus- Senftenberg werden in diesem Zusammenhang seit etwa zwei Jahren, im Rahmen des BMZ geförderten Projektes „ECO-Campus“, unterschiedlichste Digitalisierungskonzepte verfolgt. Ziel ist es hochschulische Inhalte zum Thema Nachhaltigkeit mit internationalen Partneruniversitäten zu teilen und das Thema besonders auch in den Curricula von Studiengängen zu etablieren welche traditionell Nachhaltigkeitskonzepten wenig Beachtung schenken.

Aufgrund der Vielzahl internationaler Studierender, welche die innerhalb des Projektes neugeschaffene und für die Thematik individualisierte Moodle Instanz nutzen, entsteht ein hohes Maß an Heterogenität. Gleichzeitig unterrichten an jeder Partnerhochschule Lehrende verschiedener Fachrichtungen und kultureller Prägung, so dass die Materialien für das angedachte Flipped Classroom Konzept variabel zur Verfügung gestellt werden müssen.

Das Portfolio an digitalen Werkzeugen innerhalb der Lernplattform ist mannigfaltig, so beinhaltet die Instanz verschiedene Szenarien für synchrone und asynchrone Kommunikation und Kollaboration. Zusätzlich werden verschiedene formative und videobasierte Assessements, Gamificationansätze und unterschiedlichste Videoformate genutzt. Die angewandten Methoden folgen auf der Makroebene (Gesamtheit aller Kurse) Bruner’s Ansatz des Spiralcurriculums und in der Mikroebene (ein Kurs) Kolbs erfahrungsbasiertem Lernzyklus.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.