MOOC zur Wirtschaftsinformatik ab 1. April auf iversity

Heute, am 1. April 2016 startet der MOOC von Prof. Zarnekow, dem Leiter des Fachgebiets Informations- und Kommunikationsmanagement, zum Thema Wirtschaftsinformatik auf iversity. In 25 Videoeinheiten und mit Hilfe begleitender Texte werden interessierten Studierenden und Praktikern die Grundlagen der Wirtschaftsinformatik vermittelt. Die Kursinhalte basieren inhaltlich auf der Vorlesung “Einführung in die Wirtschaftsinformatik”, die in den letzten Jahren von über 1.000 Studierenden erfolgreich besucht wurde. Die einzelnen Videos sind direkt am Fachgebiet in einem (temporär) dafür eingerichteten Raum entstanden. Sie wurden mit einer Videokamera vor einem grünen Hintergrund (einem sog. Greenscreen) gedreht und anschließend in Camtasia bearbeitet. Das Teaser-Video ist in Zusammenarbeit mit dem Online-Lehre-Team entstanden und wurde in unserem Videostudio aufgenommen.

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Anmelden kann man sich nach der Registrierung auf iversity hier: MOOC zur Wirtschaftsinformatik.

 

Mechanik der Faserverbundstoffe – Inhalte einfach aufbereiten mit einer Autorensoftware

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Kohlenstofffaser-Wickelmuster

Am Fachbereich Stabilität und Versagen funktionsoptimierter Strukturen werden unter anderem Faserverbundstoffe untersucht, die heutzutage aus dem Flugzeug- und Fahrzeugbau, aber auch zunehmend angrenzenden Industrien nicht mehr wegzudenken sind. Im Modul Mechanik der Faserverbundstoffe lernen Studierende, welche Herausforderungen, Potentiale und Schwierigkeiten die Arbeit mit diesen Stoffen mit sich bringt.

Zu der Thematik existierten bereits einen Vielzahl von Online-Materialien, die sowohl von anderen Universitäten als auch der TU Berlin bereitgestellt wurden. Um die Inhalte den Studierenden möglichst übersichtlich und vollständig zur Verfügung stellen zu können, kam die Idee auf, alle auf einer Plattform zu bündeln. Im Rahmen eines eScout-Projekts wurde nach Wegen und Möglichkeiten gesucht, dieses Projekt auf den Weg zu bringen. Durch Erfahrungen aus anderen Projekten und vor dem Hintergrund, dass die Materialien auch ohne Anmeldung z.B. in ISIS/moodle sichtbar sein sollten, kamen wir zu dem Entschluss, den “Berg von Materialien” mit eXeLearning aufzubereiten. eXeLearning ist ein Open-Source-Autorenprogramm, das sowohl für Autoren als auch für Leser eine Vielzahl von Vorteilen bietet:

Für Lehrende:

  • schnelle Einarbeitung
  • OpenSource-Programm, d.h. keine hohen Anschaffungskosten
  • kaum bis keine Programmierkenntnisse notwendig (bei Anpassungen des Layouts sind HTML- und CSS-Kenntnisse erforderlich)
  • einfaches Einpflegen des eigenen Skripts
  • große Auswahl an Medien, welche eingebunden werden können: Videos, Bilder, Animationen etc.
  • Quizze können einfach erstellt werden
  • Einbindung in ISIS/Moodle möglich und damit auch die Verzahnung mit einem aktuellen Kurs
  • einfache Erweiterung des Skripts jederzeit möglich z.B Verfassen und Ergänzen neuer Kapitel

Für Studierende:

  1. einfache Navigation (bekannt von “normalen” Webseiten)
  2. Übersichtlichkeit
  3. Möglichkeit die Inhalte auszudrucken
  4. Speicherung für offline-Zwecke

Zusätzlich wurde vom Online-Lehre-Team ein passendes TU-Design umgesetzt, das Sie bei Interesse auch gern von uns bekommen können. Es entspricht dem Corporate Design der TU Berlin. Das Ergebnis können Sie sich hier ansehen: Mechanik der Faserverbundstoffe.

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Bildnachweis oben: Kohlenstofffaser-Wickelmuster im Carbon Obelisk der Emscherkunst.2010 By Arnoldius (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Urheberrecht und Hochschullehre: Freunde oder Feinde?

Aufzeichnung einer als Webmeeting veranstalteten Weiterbildung vom 18.01.2016

Einerseits möchte man die Möglichkeiten des Internets nutzen und beim Sammeln für das eigenen Lehrmaterial nicht weiter gestört werden. Andererseits möchte man über die eigenen Materialien eine gewisse Kontrolle haben. Dieser Zielkonflikt ist der Hintergrund für die rechtlichen Regelungen des E-Learning und der Präsenzlehre. Anhand von Beispielen aus dem Alltag der Hochschullehre werden juristische Fragen des E-Learning und der Präsenzlehre diskutiert.

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Kamera läuft! – Neues Aufnahmestudio eingerichtet

neuer_AufnahmeraumNachdem die Nachfrage nach Videoaufnahmen immer weiter zugenommen hat, konnten wir im Rahmen der Erstellung von MOOCs an der TU Berlin ein kleines Aufnahmestudio einrichten. Wenn Sie dieses gern nutzen möchten, dann nutzen Sie für eine Anfrage bitte unser Kontaktformular. Eingerichtet ist das Studio primär für die Aufnahme von 1-2 Personen, die entweder vor einem farbigen Hintergrund oder einem Greenscreen gefilmt werden können.

Für die Aufnahme stehen hinsichtlich der Videotechnik zwei Varianten zur Verfügung: Sie können Ihre Aufnahme entweder mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (Canon 600D mit verschiedenen Objektiven) oder einem Camcorder (Panasonic HC-X909) machen. Für die Beleuchtung haben wir zwei Tageslichtlampen von Walimex mit Softboxen im Einsatz, deren Intensität durch Zu- oder Abschaltung der einzelnen Lampengruppen reguliert werden kann.

Die Audioaufnahme erfolgt entweder über ein Kopfbügelmikrofon oder ein Lavalier-Mikrofon, die beide direkt am Sprecher befestigt werden und mittels einer Funkstrecke das Audiosignal an ein Aufnahmegerät weitergeben. Alternativ dazu können Sie auch ein Richtmikrofon nutzen, das auf einem Stativ montiert wird und so im Video nicht sichtbar ist. Für die Nachbearbeitung der entstandenen Aufnahmen steht ein Schnittplatz zur Verfügung, an dem Sie Ihre Videos mit Camtasia oder mit Adobe Premiere schneiden können. Wenn Sie dabei Hilfe benötigen, helfen Ihnen unsere studentischen Mitarbeiter/innen beim Umgang mit der Software gern weiter.

  • Veröffentlicht in: Video

Die Gewinner unserer Postkartenaktion!

yeti_verlosungAuch in diesem Jahr haben wir in unserer Postkartenaktion wieder ein Yeti-USB-Mikrofon und drei Bücher verlost. Die glücklichen Gewinner kommen wie im letzten Jahr aus ganz verschiedenen Fachbereichen:

1. Platz: Ein Yeti-USB-Mikrofon geht an das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik (Information Systems Engineering)

2.-4. Platz: Jeweils ein Buch “Gute Lernvideos: … so gelingen Web-Videos zum Lernen” von Sandra Schön und Martin Ebner geht an das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung, das Institut für Mathematik und an die Universitätsbibliothek.

Wir wünschen allen Gewinnern viel Freude mit ihren neuen Begleitern und freuen uns, wenn Sie unserem Praxisblog treu bleiben. Wenn Sie unsere neuen Beiträge automatisch erhalten möchten, dann abonnieren Sie am besten unseren RSS-Feed. Das geht z.B. mit Ihrem E-Mail-Programm (z.B. Outlook, Thunderbird oder Mail), mit einer Erweiterung für Ihren Browser oder einem speziellen Feedreader (eine Auswahl finden Sie z.B. auf wikipedia >> Feedreader).

Abstimmungstool “kahoot” am Quality and Usability Lab

Kahoot! (lehrreich und Spaß hoch 100)*

usabilityAm Quality and Usability Lab wird das Abstimmungssystem kahoot bereits seit einigen Semestern eingesetzt. Der Leiter des Fachgebiets Prof. Sebastian Möller nutzt es gleich in drei verschiedenen Veranstaltungen, die von unterschiedlich vielen Studierenden zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Studiums besucht werden:

  • Einführung in die Medieninformatik (ca. 85 Studierende im ersten Semester)
  • Sprachkommunikation (ca. 40-50 Studierende am Ende ihres Bachelor- bzw. Anfang des Masterstudiums) und
  • Usability Engineering (ebenfalls Studierende am Ende ihres Bachelor- bzw. Anfang des Masterstudiums)

Zum ersten Mal zum Einsatz kam kahoot nach der Vorstellung des Tools auf dem E-Learning-Tag der TU Berlin im November 2013. Bei den Studierenden kamen die kleinen Fragerunden so gut an, dass in den kommenden Semestern ein umfangreicher Fragenkatalog entstanden ist, der von allen Lehrenden am Fachgebiet genutzt wird. Dabei gab es entgegen erster Befürchtungen bis heute nie Beschwerden über technische Probleme oder fehlende Teilnahmemöglichkeiten für Studierende ohne Smartphone, Tablet oder Notebook. Die Teilnahmequote liegt zwischen 50 und 80%, wobei vor allem die Studierenden im ersten Semester mit sehr großer Motivation mitmachen. Weiterlesen →

E-Klausuren am Fachgebiet Energiesysteme

e-klausuren_wirtschaftAm Fachgebiet Energiesysteme der Fakultät III unter Leitung von Prof. Erdmann werden schon seit vielen Jahren Online-Klausuren durchgeführt, seit Wintersemester 2014/15 erstmals auch auf der TU-Lernplattform ISIS|moodle. Wir durften ein Interview mit einer Mitarbeiterin des Fachgebiets führen. Lisa Koch führt die Klausuren für die bis zu 400 Studierenden des Moduls „Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen für Studierende der Ingenieurwissenschaften“ durch. Inhaltlich geht es vor allem darum, den Studierenden ein Grundverständnis zu wirtschaftlichen Sachverhalten und Zusammenhängen zu vermitteln. Wir sprachen mit ihr über ihre Erfahrungen bei der Durchführung von E-Klausuren auf ISIS|moodle. Für Lehrende, die zum ersten Mal eine Online-Klausur durchführen möchten, können die folgenden Praxistipps für die Bereiche Technik, Sicherheit, Organisation und Didaktik hilfreich sein. Weiterlesen →

Neue Postkartenaktion!

Schön, dass Sie hierher gefunden haben! Wir freuen uns, dass Sie das Thema Lehren mit digitalen Medien interessiert und möchten Ihnen hier einen kleinen Einstieg zu besonders oft nachgefragten Themen bieten. Wenn Sie sich auf dem Praxisblog umschauen möchten, dann können Sie entweder die Navigation oben nutzen oder Suchbegriffe direkt rechts in die Suche eingeben (z.B. Screencast). Wenn Sie einen spannenden Artikel gefunden haben, dann finden Sie unter dem Beitrag jeweils seine Kategorie und zugeordnete Schlagworte, über die Sie weitere ähnliche Artikel finden. Weiterlesen →

Interaktion in großen Veranstaltungen mit Abstimmungssystemen

wer_wird_millionaerJeder kennt Abstimmungssysteme aus dem Fernsehen, bei denen das anwesende Publikum um die Beantwortung einer Frage mit mehreren Auswahlmöglichkeiten gebeten wird. In der Regel erhält dafür jeder Zuschauer ein kleines Abstimmgerät mit dem die (hoffentlich) richtige Antwort per Tastendruck übermittelt werden kann. Nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten auch softwarebasierte Abstimmungssysteme (auch Clicker-Systeme oder Electronic Voting Systems genannt). Hierbei wird das eigene internetfähige Handy, Tablet oder Notebook zum “Abstimmgerät”. Mittlerweile gibt es mehrere kostenfreie Anbieter solcher Clicker-Systeme, die sich auch an der TU wachsender Beliebtheit erfreuen. Weiterlesen →