Abstimmungstool tweedback in den Grundlagen der Wirtschaftsinformatik

tweedbackTweedback ist ein leicht zu bedienendes, webbasiertes Abstimmungssystem, das an der Universität Rostock entwickelt wurde und im Vergleich zu anderen, ähnlichen Systemen besonders unkompliziert und benutzerfreundlich ist. Am Fachgebiet Informations- und Kommunikationsmanagement setzt Prof. Zarnekow das Tool in der Lehrveranstaltung “Einführung in die Wirtschaftsinformatik” mit ca. 300 Studierenden ein. Dabei gibt es vor allem zwei Szenarien, mit denen er bereits gute Erfahrungen gemacht hat.

Szenario 1: Fragen zum Vorlesungsstoff

In fast jeder Vorlesung setzt er die Quizfunktion von tweedback ein. Dabei stellt er den Studierenden nach jeweils ca. 20 Minuten Vorlesung eine (Single-Choice-) Frage, bei der die Studierenden aus vorgegebenen Antwortoptionen die richtige auswählen sollen. Die Fragen dienen der Lernkontrolle und sind gleichzeitig eine gute, kontinuierliche Vorbereitung auf die Klausur, da diese zu 1/3 aus ähnlichen Fragen besteht. Wird die Frage zum großen Teil falsch beantwortet, dann folgt noch einmal eine Erläuterung, für die auf eine bereits vorbereitete Inhaltsfolie in der Präsentation zurückgegriffen wird.

Wenn die Studierenden die Aufgabe hatten, sich vor der Veranstaltung ein vorbereitendes Video anzuschauen, nutzt Zarnekow die Fragen auch als Einstieg um zu sehen, ob die dort vermittelten Inhalte verstanden wurden bzw. präsent sind. Leider ermöglicht tweedback nur das Stellen von Single-Choice-Fragen, wodurch der Einsatz etwas eingeschränkt wird.

Szenario 2: Offene Diskussionsfragen

Ein anderes Szenario ist das Stellen von offenen Diskussionfragen. Hierfür bietet tweedback die sogenannte “Chatwall”, auf der Studierende einen Kommentar hinterlassen können. Beispielsweise können so auf die Frage “Nennen Sie jeweils einen Vor- und Nachteil des Cloud Computing” live Vor- und Nachteile gesammelt werden, die die Studierenden dann auf dem Beamerbild sehen können.

Die Chatwall kann sowohl moderiert als auch offen betrieben werden. Nachdem die offene Variante schnell zu nicht mehr ganz jugendfreien Kommentaren führte (und das auch anhaltend), entschied sich Zarnekow für die Moderation, wobei jede eintreffende Antwort per Klick freigeschaltet wird. So eine offene Fragerunde dauert ca. 10 Minuten. Im Anschluss werden die Ergebnisse noch einmal zusammengefasst, wobei auch dafür oft vorbereitete Folien zur Verfügung stehen, die z.B. bestimmte Antwortkategorien zeigen.

75% der Studierenden machen mit

Bei den Studierenden kommen die kleinen Fragerunden sehr gut an. Die Beteiligung liegt geschätzt bei ca. 75%, bei den offenen Fragen etwas niedriger. Dass tweedback so beliebt ist, liegt sicher auch daran, dass es schnell und leicht zu bedienen ist, sowohl für die Studierenden als auch den/die Dozent/in.

Wer tweedback selbst gern ausprobieren möchte, der findet den Zugang unter www.tweedback.de. Auch als Dozent/in muss man sich hier nicht anmelden, einfach auf die Schaltfläche “Erstellen” klicken und schon geht es los!

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