Digitale Tools

Sie suchen digitale Tools zum Einsatz in der Hochschullehre an der TU Berlin? In der folgenden Tabelle “Digitale Tools” gelangen Sie per Link auf eine Kurzinformation ausgewählter Werkzeuge. Dort finden Sie jeweils passende Good-Practice-Beispiele sowie Erfahrungsberichte.

Digitale Tools in der Hochschullehre: Praxisbeispiele von A bis Z

Sie vermissen Informationen in Bezug auf ausgewählte digitale Tools? Sie setzen die genannten Werkzeuge bereits in der Hochschullehre ein und möchten Ihre Erfahrung damit mitteilen? Kontaktieren Sie uns.

A

Adobe Connect (Chat)

Mit Adobe Connect erstellen Sie beispielsweise Webinars, E-Learning ebenso wie virtuelle Klassenzimmer. Die Chatfunktion ist überdies besonders geeignet für Online-Konferenzen oder Sprechstunden.

zurück zur Übersicht

B

Blogs

Blogs, das heißt Weblogs, sind auf einer Website gelistete Einträge in umgekehrt chronologischer Ordnung. Jeder Beitrag auf einem Blog ist durch eine URL eindeutig adressiert. Mit Stichworten und Kategorien können Sie anschließend die Beiträge ordnen. Leser können dort Einträge kommentieren und je nach Anbieter auch als Feed abonnieren: somit bleiben sie im Folgenden auf dem Laufenden über neue Beiträge. Sie können außerdem einen Blogfeed zum Beispiel in Moodle einbinden. Eine Blogroll ist eine Linksammlung auf dem Blog. Sie entspricht der Empfehlung ebenfalls lesenswerter Websites und zeigt demzufolge die Vernetzung des Blogs auf. Die Gesamtheit aller Blogs und ihr Netzwerk werden als deshalb Blogosphäre bezeichnet. Wenn Blogs als Lerntagebücher dienen, dann heißen sie dementsprechend Edublogs.

zurück zur Übersicht

C

Camtasia

Camtasia ist eine kommerzielle Software für Bildschirmaufnahmen. Die Screen Recording Software beziehungsweise Video Editing Software dient der Erstellung interaktiver Videos in HD Qualität. Sie ermöglicht sowohl Aufnahmen von PowerPoint Präsentationen als auch Bildschirmaufnahmen eines Videospiels.

In der Postproduktion bietet der Camtasia Studio Editor eine mehrspurige Audio- und Videobearbeitung. Insofern erlaubt Camtasia eine sehr flexible und kreative Bearbeitung, um ansprechende Videos anschließend als Screencasts oder eTutorials zu erstellen.

Wenn Sie zum Beispiel interaktive Elemente wie Links oder Inhaltsverzeichnisse in ein Video einfügen, dann erhöhen Sie die Aktivität Ihrer Zielgruppe. Diese interaktiven Bausteine animieren Adressierte aber nicht nur zur aktiven Teilnahme, sondern sie bieten zusätzlich die notwendige Orientierung innerhalb der Lerneinheit. Somit vermitteln Sie Inhalte zielgenau. Ihre Videos eigenen sich überdies gegebenenfalls als Massive Open Online Course (MOOC).

zurück zur Übersicht

CATIA

CATIA ist eine Konstruktionssoftware zur Erstellung von 2D Zeichnungen und 3D Modellen. Mit der “Computer Aided Three-Dimensional Interactive Application” erzeugen Sie vor allem interaktive technische Zeichnungen. Das digitale Werkzeug wird in verschiedenen Industriezweigen eingesetzt, zum Beispiel im Maschinenbau oder in der Automobilindustrie.

Studierenden an der TU Berlin steht die digitale CATIA V5 Video Tutorial Library zur Verfügung. Eine umfassende Einführung im Videoformat unterstützt dort das Erlernen der Software. Die Sprache des angebotenen Selbstlernkurses ist Englisch. Im Sommersemester 2015 boten außerdem Lehrvideos im Fachgebiet Industrielle Informationstechnik eine Einführung in die Grundlagen der Bedienung der CATIA Arbeitsumgebung.

zurück zur Übersicht

D

E

E-Portfolio

Ein elektronisches Portfolio bezeichnet eine digitale Sammelmappe. Das digitale Profil dient zusätzlich als persönliches Lernsystem. Ein E-Portfolio kann sowohl zur Dokumentation der Fortschritte in einem Lernprozess genutzt werden, als auch zum Nachweis von Kompetenzen. Es dient gleichfalls der Reflexion von Lernfortschritten. Europortfolio ist zudem ein europaweites Netzwerk zum Thema.

zurück zur Übersicht

Etherpad

Etherpad ist ein Online-Editor zur zeitgleichen Bearbeitung von Dokumenten. Unbegrenzt viele Personen greifen also mitunter zur gleichen Zeit per URL darauf zu. Änderungen am Dokument werden dort individuell markiert und demzufolge automatisch dokumentiert. Ein Etherpad kann zusätzlich TU-intern auf Lernplattformen wie ISIS eingebunden werden. Siehe dazu “Lernplattformen (ISIS/Moodle)”.

zurück zur Übersicht

exeLearning

eXeLearning ist ein E-Learning Editor. Er wurde sowohl für Lehrende als auch für die Hochschullehre entwickelt. Die Open-Source-Software dient folglich vor allem der Bereitstellung von Lernmaterialien als XHTML-Lernpakete. Die Nutzung ist auf jeden Fall ohne XHTML-Kenntnisse möglich. Die dort exportierten Lernpakete können anschließend in diverse Lernplattformen integriert werden. Siehe dazu den Abschnitt “Lernplattformen (ISIS/Moodle)”.

zurück zur Übersicht

F

G

H

I

ISIS

ISIS ist die elektronische Lernplattform der TU Berlin. Das E-Learning System ermöglicht Lehrenden die unkomplizierte Bereitstellung von Kursmaterialien ebenso wie Lerneinheiten. Darüber hinaus dient es Studierenden einen Überblick über besuchte Kurse sowie zur Verwaltung der Kursinhalte. Siehe dazu den Abschnitt “Lernplattformen (ISIS/Moodle)”.

zurück zur Übersicht

K

Kahoot

Digitale Tools zur Abstimmung in Echtzeit sind selten kostenfrei: Die Software Kahoot dagegen ist kostenfrei und mit einer Vielzahl mobiler Endgeräte kompatibel. Sie ist sowohl als App als auch webbasiert nutzbar. Bei der Gestaltung eines Quizzes kann nicht nur Text eingebunden werden, sondern auch Bilddateien und gegebenenfalls Videosequenzen.

zurück zur Übersicht

L

Lernplattformen ISIS/Moodle

ISIS ist das E-Learning System der TU Berlin. Es basiert auf Moodle. Die Nutzung der Lernplattform ist erst nach einer Registrierung möglich.

Studierende nutzen erstens den Kurskalender: Termingruppen fassen dort sowohl persönliche Termine als auch Kurstermine zusammen. Zweitens Wikis: darin können sie sowohl individuell als auch gemeinsam arbeiten. Anschließend können sie daraus Protokolle erstellen. Wikis eignen sich auch als Grundlage für Literaturlisten ebenso wie Thesenpapiere. Siehe auch den Abschnitt “Wiki”. Drittens können Studierende in Foren untereinander sowie mit den Lehrenden kommunizieren. Machen Sie Studierende deshalb bei Bedarf auf diese Funktionen aufmerksam: Moodle-Tour für Studierende.

Lehrende können indes Online-Kurse anlegen. Stellen Sie beispielsweise E-Learning Lehrmaterial bereit oder verlinken Sie auf externe Dateien. Erstellen Sie zudem bei Bedarf Online-Tests oder Umfragen. Auch interaktive Bausteine wie Chat und Abstimmungen können Sie dort freischalten. Ihren Kurs schützen Sie übrigens bevorzugt mit einem individuellen Passwort.

zurück zur Übersicht

M

Moodle

Moodle ist ein Lernmanagementsystem, mit anderen Worten ein LMS. An der TU Berlin heißt es “ISIS”. Siehe Abschnitt “Lernplattformen (ISIS/moodle)”.

zurück zur Übersicht

MOOC/MOOK

MOOC/MOOK bezeichnet “Massive Open Online Courses”. Anders gesagt Online-Kurse, deren Zugang in der Regel unbeschränkt und kostenfrei ist. Die multimedialen Kursinhalte werden überdies auf MOOC Online-Plattformen angeboten. In den USA gegründet wurden beispielsweise Coursera sowie edX. Demgegenüber stehen Plattformen mit Servern in Deutschland wie Opencourseworld, iversity sowie mooin.

zurück zur Übersicht

N

Nextcloud

Der TU-interne Speicherdienst tubCloud migrierte im Jahr 2017 von owncloud zu Nextcloud. Seit der Migration finden Sie dort ihren passwortgeschützten Datentransfer sowie Datensicherung. Ein Kalender ermöglicht Ihnen außerdem die gemeinsame Terminverwaltung. Überdies steht ein Tool mit Basisfunktionen zur Verwaltung von Projekten zur Verfügung.

zurück zur Übersicht

O

owncloud

Siehe Abschnitt “Nextcloud”.

zurück zur Übersicht

P

Perusall

Die Software Perusall erleichtert das Monitoring sowohl der Teilnahme als auch der Lernaktivität Studierender. Lehrende erzeugen zu diesem Zweck zunächst einen Kurs und laden dort das Lernmaterial auf die Plattform. Die Auswertung erfolgt anschließend anhand der digital erfolgten Bearbeitung von Dokumenten sowie Zielvorgaben. Für die Einstufung der Studierenden greift Perusall auf ein automatisiertes Notensystem zurück. Dabei gilt zu beachten, dass dieser Algorithmus und somit die genauen Kriterien zur Bewertung nicht offen gelegt werden. Kriterien der Bewertung sind beispielsweise die Anzahl von Interaktionen mit bereit gestelltem Lehrmaterial und deren Streuung über verschiedene Dokumente hinweg.

zurück zur Übersicht

Pingo

Pingo ist ein Peer-Instruction Tool. Die webbasierte Software erleichtert folglich die Interaktion mit großen Zielgruppen. Lehrende können dementsprechend prüfen, ob beispielsweise der Stoff verstanden wurde und demzufolge weitere Lehrinhalte anpassen. Erheblich divergierende Ergebnisse bieten anschließend Raum zur angeleiteten Diskussion der Studierenden untereinander, das heißt zur Peer Instruction.

zurück zur Übersicht

Q

Quiz

Digitale Tools, die sich für das Quiz-Format in der Lehre eignen:

    Kahoot
    Socrative

zurück zur Übersicht

R

S

Screencast

Digitale Tools, die sich zur Erstellung von Screencasts eignen:

    Camtasia

zurück zur Übersicht

Selbstlernkurse

Digitale Tools, die sich zur Erstellung von Selbstlernkursen eignen:

zurück zur Übersicht

Socrative

Socrative ist ein interaktives Online-Tool für Evaluationen in Echtzeit. Die kostenfreie Basisversion erlaubt indes Evaluationen im Umfang von bis zu 50 Personen. Die Auswertung der Antworten erfolgt infolgedessen in Echtzeit. Das direkte Feedback dient sowohl der Messung des Lernfortschritts als auch der gemeinsamen Reflexion der Lerneinheit. Die Ergebnisse stehen anschließend zur Dokumentation zur Verfügung.

zurück zur Übersicht

T

U

V

W

WebEx

WebEx ist eine webbasierte Plattform von Cisco zur Organisation von Online-Meetings. Während eines Meetings können Teilnehmende Dateien oder auch individuelle Notizen in Echtzeit teilen. Hierzu kann gleichermaßen der Zugang zum eigenen Desktop und ausgewählten Anwendungen freigeschaltet werden. Genauso integriert die Plattform bei Bedarf digitale Tools wie Microsoft Outlook.

zurück zur Übersicht

Wikis

Wikis sind digitale Tools zur Erstellung von Inhalten in Teams. Als soziale Online-Plattformen bieten sie demzufolge vor allem Raum für selbstorganisiertes Lernen. Besonders effektiv sind Wikis zudem zum Austausch von Wissen zwischen einer großen Anzahl von Menschen. Wikis binden erstens Texte, zweitens Bilder und drittens Videos ein. Genauer gesagt wird ein Hypertext erstellt: Das heißt, dass Inhalte auf andere Internetseiten oder Dateien im Internet verweisen. Allerdings muss ein Wiki nicht öffentlich sichtbar sein: es kann passwortgeschützt im Intranet oder Lernmanagementsystem (LMS) wie beispielsweise ISIS. Lesen Sie deshalb dazu den Abschnitt “Lernplattformen (ISIS/Moodle)”.

zurück zur Übersicht

X

Y

Z