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Kategorie: 4 Elektrotechnik und Informatik

In diesem Archiv finden Sie Praxisbeispiele aus der Fakultät 4 Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin. Welche digitalen Werkzeuge werden in Lehre und Lernen in dieser Fakultät eingesetzt? Welche Vor- und Nachteile habe diese in der jeweiligen Anwendungssituation? Was empfehlen also die Lehrenden und wie reflektieren sie demgemäß die multimedialen Tools?

Die vorgestellten Anwendungsbeispiele und Tools zielt darauf ab, das besondere Innovationspotenzial digitaler Anwendungsfelder in Bezug auf die Fakultät 4 Elektrotechnik und Informatik offen zu legen. Denn nicht nur Lehre und Lernprozesse profitieren vom effektiven Einsatz digitaler Medien, sondern auch die Forschung.

Praxisbeispiele aus der Forschung und Lehre

In der Fakultät 4 liegen die Disziplinen Elektrotechnik und Informatik im Zentrum des Forschungsinteresses. Die Fakultät ist Teil eines breit aufgestellten Netzwerkes aus Forschungseinrichtungen und Forschungsnetzwerken.

Aufbau einer E-Learning-Lehrveranstaltung als MOOC

Vortrag zum Aufbau einer E-Learning Lehrveranstaltung als MOOC in der Wirtschaftsinformatik auf dem Tag der Lehre 2016 an der TU Berlin am 05.10.2016 von Prof. Dr. Rüdiger Zarnekow (Technische Universität Berlin / Institut für Technologie und Management / Fachgebiet IuK-Management)

Die Lehrveranstaltung „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ an der TU Berlin stellt insbesondere für die Studierenden der Wirtschaftsinformatik den Einstieg in das Studium dar. Für die Studierenden ergibt sich die Herausforderung, den Stoff in seiner Breite zu erfassen; gleichzeitig sind viele zum ersten Mal mit dem Prinzip der Vorlesung konfrontiert. Zum Wintersemester 15/16 wurde daher zunächst der Kurs neu konzipiert und mit verschiedenen „E-Learning“ Elementen angereichert. Alle Basisinhalte der Vorlesung wurden ebenso in 25 Videoeinheiten aufgearbeitet. Die Studierenden konnten dementsprechend auf diese Inhalte über ISIS, die E-Learning Plattform der TU, zugreifen. Dies schuf beispielsweise den Freiraum dafür, sich in der eigentlichen Präsenzvorlesung mit aktuellen Entwicklungen der Wirtschaftsinformatik, Praxisbeispielen sowie Diskussionen zu beschäftigen und somit die Inhalte anschaulicher und interessanter zu vermitteln. Parallel zur Einführung an der TU Berlin wurde der Kurs gleichfalls in einer leicht abgewandelten Form als MOOC über die Plattform iversity angeboten.

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Abstimmungstool tweedback in der Wirtschaftsinformatik

Das Abstimmungstool Tweedback ist ein leicht zu bedienendes, webbasiertes Abstimmungssystem, das an der Universität Rostock entwickelt wurde und im Vergleich zu anderen, ähnlichen Systemen besonders unkompliziert und benutzerfreundlich ist. Am Fachgebiet Informations- und Kommunikationsmanagement setzt Prof. Zarnekow das Tool in der Lehrveranstaltung “Einführung in die Wirtschaftsinformatik” mit ca. 300 Studierenden ein. Dabei gibt es vor allem zwei Szenarien, mit denen er bereits gute Erfahrungen gemacht hat.

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Abstimmungstool : Socrative in Übungen

Das Abstimmungstool Socrative wird in Vorlesungen eingesetzt. Das Abbild zeigt das Schema einer Lithium-Ionen-Batterie zur Illustration des Themas der Vorlesungen.Welche Gründe sprechen für das Abstimmungstool Socrative, wenn man doch das weithin bekannte Tool Kahoot verwenden könnte? Auf unserem Blog haben wir bereits über den Einsatz des Abstimmungssystems „kahoot“ am FG Elektrische Energiespeichertechnik in den Lehrveranstaltungen von Prof. Julia Kowal berichtet. Julian Marscheider leitet die Übungen zu den beiden LV „Grundlagen der Batterietechnik“ und „Energiespeichertechnologien“. Angeregt durch die vielen positiven Rückmeldungen der Studierenden, hat er sich entschieden, die kleinen Fragerunden auch dort einzusetzen.

Da kahoot nur Single-Choice-Fragen ermöglicht, hat er sich für den Einsatz von „Socrative“ entschieden, das deutlich mehr Funktionen mitbringt. Dort sind neben Multiple-Choice-Fragen auch freie Kurzantworten möglich.

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kahoot zur Abstimmung in Vorlesungen

In den Lehrveranstaltungen am Fachgebiet Elektrische Energiespeichertechnik unter der Leitung von Prof. Julia Kowal kann es schon mal vorkommen, dass der Großteil der Studierenden nicht nach vorne, sondern gespannt auf das Smartphone, Tablet oder Notebook schaut: Mangelndes Interesse? Sicher nicht! Grund ist das Abstimmungstool kahoot, mit dem die Studierenden Fragen rund um das aktuelle Thema beantworten können.

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Abstimmungstool kahoot

Kahoot! (lehrreich und Spaß hoch 100)*

usabilityAm Quality and Usability Lab wird das Abstimmungstool kahoot bereits seit einigen Semestern eingesetzt. Der Leiter des Fachgebiets Prof. Sebastian Möller nutzt es gleich in drei verschiedenen Veranstaltungen, die von unterschiedlich vielen Studierenden zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Studiums besucht werden:

  • Einführung in die Medieninformatik (ca. 85 Studierende im ersten Semester)
  • Sprachkommunikation (ca. 40-50 Studierende am Ende ihres Bachelor- bzw. Anfang des Masterstudiums) und
  • Usability Engineering (ebenfalls Studierende am Ende ihres Bachelor- bzw. Anfang des Masterstudiums)

Zum ersten Mal zum Einsatz kam kahoot nach der Vorstellung des Tools auf dem E-Learning Tag 2013 der TU Berlin. Bei den Studierenden kamen die kleinen Fragerunden so gut an, dass in den kommenden Semestern ein umfangreicher Fragenkatalog entstanden ist, der von allen Lehrenden am Fachgebiet genutzt wird. Dabei gab es entgegen erster Befürchtungen bis heute nie Beschwerden über technische Probleme oder fehlende Teilnahmemöglichkeiten für Studierende ohne Smartphone, Tablet oder Notebook. Die Teilnahmequote liegt zwischen 50 und 80%, wobei vor allem die Studierenden im ersten Semester mit sehr großer Motivation mitmachen.

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Wie nutzen Studierende Screencasts?

“Wie nutzen Studierende Screencasts in der Informatik?” – Dies ist unser zweiter Erfahrungsbericht aus der “Yeti-Reihe”. Tim Jungnickel arbeitet am Fachgebiet Komplexe und Verteilte IT-Systeme und hat dort in den letzten Jahren mit seinen Screencasts nicht nur viele Erfahrungen, sondern auch viele (Zugriffs-)Zahlen gesammelt. Darüber wie Studierende die Videos genutzt haben, berichtet er im Folgenden.

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Vorlesungsaufzeichnung mit Matterhorn

Die Vorlesungsaufzeichnung mit Matterhorn kann mit zwei Videostreams und einem Audiostream erfolgen. In der Regel umfasst dies ein Projektorbild sowie eine Kamera. Anschließend können Teilnehmende sich diese Aufzeichnungen auf einer Webseite anschauen. Zusätzlich ist es mit Hilfe einer Texterkennung möglich, die Inhalte der Folien zu durchsuchen.

Anders als bei anderen Vorlesungsaufnahmesystemen kann Opencast Matterhorn die Veranstaltungen fast vollständig automatisiert aufnehmen und  online bereitstellen. Matterhorn ist open-source. Es hatte in unseren Tests noch kleine Probleme, die nur durch aktives Mitentwickeln am Projekt zu beheben sind. Daher ist der technische Aufwand beim Betreiben von Opencast Matterhorn aktuell noch recht hoch. Für den Einsatz benötigt man mindestens einen Server (virtueller Server, erhältlich bei der tubIT) und ein Aufnahmegerät.

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